Blog - Heilpraktikerin Alexandra Reimke

TCM Praxis München

Ständig erkältet? Ursachen aus Sicht der chinesischen Medizin (TCM)

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TCM - Erkältung, Grippe und Infektanfälligkeit

Wer kennt sie nicht: die Phasen im Leben, in denen man gefühlt fast ständig krank ist. Eine erhöhte Infektanfälligkeit zeigt sich besonders häufig in Form grippaler Infekte, auch landläufig Erkältungen genannt. Schulmedizinisch wird dafür oft ein Mangel an Vitaminen und Spurenelementen verantwortlich gemacht.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) sehen wir die Ursachen für eine erhöhte Neigung zu Infektionen und Infekten aller Art zunächst einmal in einer Verschiebung des körpereigenen Gleichgewichts.

Wenn es um die klassischen Erkältungskrankheiten geht, liegt häufig ein Mangel an Abwehr-Qi, dem sogenannten Wei-Qi, zu Grunde. Dieses Wei-Qi oder Abwehr-Qi bezeichnet unter anderem die körpereigene Kraft, mit von Aussen kommenden Erregern und Pathogenen fertig zu werden und diese erfolgreich abzuwehren.

Ist das Abwehr-Qi zu schwach, können Viren und Bakterien ungehindert eindringen und verursachen immer wieder kehrende Infekte. Diese sind im besten Falle nur sehr unangenehm und lästig, können aber zum Teil auch schwere Komplikationen wie eine Lungenentzündung (Pneumonie) oder eine Entzündung des Herzmuskels (Myokarditis) nach sich ziehen.

Eine Schwäche des Abwehr-Qi kann sich aus vielen Ursachen bedingen. Im Verständnis der chinesischen Medizin ist die Produktion und Bereitstellung des Abwehr-Qi sehr eng mit den Funktionskreisläufen der Organe verknüpft, allen voran dem Funktionskreislauf der Lunge, der Mitte (Milz-Pankreas) und dem der Niere.

Daraus ergibt sich, dass eine erhöhte Infektanfälligkeit sehr häufig mit einer Schwächung oder Schädigung eines oder mehrerer dieser Funktionskreisläufe einher geht.

  • Funktionskreislauf Lunge: eine Schädigung kann verursacht werden durch schlechte und zu trockene Raumluft, eine hohe Schadstoffbelastung und rauchen. Aber auch eine Phase langdauernder Traurigkeit kann die Lunge bzw. deren Funktionkreislauf erheblich schwächen.
  • Funktionskreislauf Milz-Pankreas (also unsere "Mitte"): die häufigsten Gründe für eine Schwächung in diesem Bereich liegen in einer falschen Ernährung mit Nahrungsmitteln von minderer Qualität bzw. der falschen Ernährungsform zum falschen Zeitpunkt. Ebenso kann unsere Mitte aber auch durch eine längere Phase geistiger Höchstleistungen in Mitleidenschaft gezogen werden, z.B. im Rahmen einer schwierigen Prüfung in Schule, Studium oder Beruf.
  • Funktionskreislauf Niere: eine Schwächung in diesem Bereich ist nicht selten bereits angeboren im Sinne einer Essenz-Schwäche, also der vererbten Konstitution. Aber auch harte körperliche Arbeit vor allem in großer Kälte, oder das länger erlebte Gefühl großer Furcht und Angst (auch wirtschaftliche Not bzw. Existenzangst) kann unsere Niere bzw. deren Funktionskreislauf schädigen.

In der Traditionellen Chinesischen Medizin kommt es darauf an, erst die zugrunde liegende Ursache (die natürlich bei jedem eine andere sein kann) ganz genau zu definieren. Darauf aufbauend erfolgt die Behandlung. Meistens und idealerweise in einer Kombination der verschiedenen TCM Behandlungsmethoden wie z.B. Akupunktur, Kräutermedizin (Arzneimitteltherapie) und chinesischer Ernährungslehre.

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Alexandra Reimke
Heilpraktikerin
zert. TCM Therapeutin / ZfN
Dipl. (AGTCM) chin. Arzneimitteltherapie

Info und Termine unter:
Tel.: 0152 270 58 668

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Mo-Fr 10:00 - 20:00
auch Abendtermine möglich

Notfalltermine bei akuten Rückenschmerzen
auch an Wochenenden und Feiertagen

Behandlungsort:
SinnVoll – Zentrum für Gesundheit
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Heilpraktiker
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